Ein Leserbrief aus »derGrazer« vom 24. März. 2019
In der Ausgabe 8/2019 wurde das hervorragende Projekt „Graz soll die gesündeste Stadt Europas werden“ sehr schön vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Es sind die Voraussetzungen wie zum Beispiel Gehwege, Radwege, öffentliche Verkehrsmittel usw. notwendig, um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen. Straßenbahnen und Elektrobusse sind hier sicher die richtige Lösung.
Aber: Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Diese Erfahrung machen derzeit die Bewohner in den Bereichen der Straßenbahnlinien. Seit längerer Zeit verkehren sehr schwere Straßenbahngarnituren, die anscheinend mit dem Unterbau nicht zusammenpassen, sodass es zu extremen Erschütterungen kommt. Häuser vibrieren, Geschirr klirrt, Türen wackeln usw. Diese Erscheinungen führen dazu, dass in der Zeit von 5 Uhr früh bis 24 Uhr an keinen Schlaf zu denken ist. Es ist auch zu befürchten, dass durch die immer wiederkehrenden Erschütterungen massive Beschädigungen an den Gebäuden entstehen. Graz hat aber genug ausgezeichnete Techniker, Wissenschaftler und Firmen, die diese Probleme lösen und die Basis für eine gesunde und lebenswerte Stadt sicherstellen können.
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